Willkommen im KunstLANDing!
Auch in diesem Jahr wollen wir Sie mit neuen künstlerischen Positionen überraschen.
Und wie immer bieten wir Ihnen neben unseren Ausstellungen die gastliche und gesellige Atmosphäre in unserem Cafè und unserem idyllischen Hinterhof bei Eröffnungen, festen und zahlreichen kulturellen veranstaltungen.
Besuchen Sie uns auch weiterhin so zahlreich im KunstLANDing.
Das Programm auf einen Blick finden Sie hier.
20. Mai – 8. Juli 2012
Eröffnung Sa 19. Mai 2012 um 18 Uhr
Künstlergespräch zum Frühstück: Sonntag 20. Mai 11.30 Uhr
Bruno Querci, Nelio Sonego, Carlo Invernizzi – Malerei und Dichtung
Die italienischen Maler Bruno Querci und Nelio Sonego werden im Neuen Kunstverein Aschaffenburg ihre Werke im Dialog mit der Lyrik Carlo Invernizzis präsentieren. Die Ausstellung entsteht in engem Bezug auf die Räumlichkeiten der drei Etagen des KunstLANDings. Gemeinsam haben wir beschlossen, die Ergebnisse ihrer jeweiligen Auseinandersetzung mit dem Gedichtband Secretizie von Invernizzi im ganzen Haus zu zeigen.
Im 1. Stock werden neue Arbeiten Quercis aus dem Zyklus Infinitotraccia ed Energicoforma gezeigt, die vom Bezug zu Raum und Zeit leben. In strenger Beschränkung auf Schwarz/Weiß und auf das raumbezogene Formenvokabular von Vertikale und Horizontale thematisiert der Künstler die kontinuierliche Gemeinsamkeit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Im 2. Stock stellt Sonego Arbeiten aus der Reihe Orizzontaleverticale aus, die seit 2003 entstanden sind und im Titel auf die Richtungstendenz der sehr farbintensiven Linienführung verweist. Auch wenn er sich auf das Formschema des Rechtecks beschränkt, ist der malerische Prozess, den er mit Acrylfarbe aus Spraydosen ausführt, ein sowohl spontan-expressiver wie meditativer Vorgang, der keine Unterbrechung zulässt.
English Version
Italiano
Führungen jeden Dienstag ab 18 Uhr und nach Vereinbarung

18. Juni – 8. Juli 2012
Eröffnung Do 17. Juni 2012 - Museumsnacht Sa 7. Juli 2012
Fotodokumentation: Geschichte des Hauses Landingstr.16 zu den Aschaffenburger Kulturtagen, 18.6. – 8.7. unter dem Motto „Stadt.Geschichte.Zukunft“

22. Juli – 16. September 2012
Eröffnung Samstag 21. Juli 2012 um 18 Uhr
Künstlergespräch zum Frühstück Sonntag 22. Juli 2012 um 11.30 Uhr
mit Marco Godinho, in Zusammenarbeit mit Casino Luxembourg
Kuratoren: Kevin Muhlen, Casino Luxembourg +
Didier Damiani, Kunsthistoriker
Der künstlerische Ansatz Marco Godinhos (* 1978 in Portugal, lebt + arbeitet in Paris und Luxembourg) ist ein philosophischer: wo liegt die Grenze zwischen einer objektiven, wissenschaftlichen und unserer subjektiven Wahrnehmung von Raum und Zeit, von uns umgebenden Phänomenen – politisch, sozial, ökonomisch – und wie ist sie darzustellen; wie ist die Kluft zwischen dem Sichtbaren und scheinbar Unsichtbaren, dem was wir wahrnehmen und was außerhalb unserer Wahrnehmung liegt, was wir begreifen und was unbegreiflich bleibt zu überwinden. Bei dieser Suche begibt sich Godinho physisch und psychisch auf Wanderschaft, auf die Suche nach den Randbereichen unserer Wahrnehmungsfähigkeit und verarbeitet seine Raum-Zeit-Erfahrungen in den vielfältigsten Medien: Videos, Fotografien, Installationen, Zeichnungen, Assemblagen, Collagen, in denen scheinbare Sicherheiten in Frage gestellt werden z. B. durch manipulierte Dokumente und Fotos, gefälschte Karten und Daten und in der Fülle ein faszinierendes Spektrum ergeben, das den Betrachter kreativ verunsichert. Die Ausstellung in Aschaffenburg, zu der Godinho die Künstlerfreunde Benjamin Dufour, Fabio Godinho und DelphineSabat einladen wird, ist die erste einer Ausstellungsreihe, in der das Erscheinungsbild der Show sich von Ort zu Ort verändern soll.
In Zusammenarbeit mit Kevin Muhlen, Casino Luxembourg, Forum d’art contemporain (dort 2013), kuratiert von Didier Damiani

Martin Brüger, Franz Burckhardt, Franziska Maderthaner, Cameron Rudd
Kuratiert von Stephanie Guse
30. September – 18. November 2012
Eröffnung Sa 29. September 2012 um 18 Uhr
Künstlergespräch zum Frühstück: Sonntag 30. September 2012 um 11.30 Uhr
Schon der Titel verweist auf ein profanes Objekt (Klingel), das sich verselbständigt und sich durch etwas anderes als seine physische Form an sich bemerkbar macht. Dementsprechend bringt diese Ausstellung malerische und objekthafte/installative Positionen zusammen, die profane Gegenstände und Situationen durch Nachahmung, Verschmelzung, Auflösung und Herausstellung inszenieren. Es entstehen hierbei zwei Paarungen: Brüger und Rudd, die öffentliche und stereotype Gegenstände in Mehrzahl komponieren oder als Einzelstück hervorgehoben vorführen, sowie Burckhardt und Maderthaner, die private Ensembles und von Gebrauchsspuren individualisierte Situationen durch Lösung aus dem Zusammenhang oder teilweise Auflösung des Motivs selbst zur Besonderheit erheben und eine besonders aufgeladene Atmosphäre erzeugen.